Arbeit

gibt es gerade eine Menge – mein erster essay ist fertig und rechtschreib- und grammatikfehlerbereinigt (you just have to write German from time to time to be able tu use such wonderful words…) und ich entdecke immer mehr papers für unsere Diskussion über den Meeresspiegelanstieg, nachdem wir letzte Woche dachten, wir hätten die wesentlichen Fragen aufgeteilt. Unter anderem bin ich auf einen Text des NASA-Forsches James E. Hansen gestoßen, der sich mit der Zurückhaltung der wissenschaftlichen Community in Bezug auf den Klimawandel beschäftigt und gerade die möglichen dynamischen Veränderungen der ice sheets in Gröndland und der Antarktis als Beispiel nimmt. Wirklich beängstigend, was man da so findet – auf die “maximal 59 cm” Meeresspiegelanstieg des IPCC bis 2100 würde ich danach keinen pence mehr wetten. Eher darauf, dass die noch überschritten werden, bevor ich sterbe. Es ist zwar richtig, dass niemand zuverlässig sagen kann, wie die Eismassen reagieren werden – aber Hansen kritisiert, dass der IPCC dann einfach eine Zahl ausgibt, die so tut, als würden sie nicht reagieren. Dagegen geht er davon aus, dass der Meeresspiegelanstieg im kommenden Jahrhundert in Metern gemessen wird – was nach dem, was ich jetzt so gelesen habe, durchaus plausibel klingt.
Das wäre also der nächste Berg Arbeit, der vor mir liegt – bzw. in dem ich schon drin stecke. Dann kommt noch die literature review bis Dezember, für die ich schon ein Thema und einen ersten Artikel habe (übrigens auch von Hansen). Und der jetzt fertige Essay war ja nur der Aufschlag zum Projekt – als nächstes darf ich dann mein eigenes Gletschermodell bauen. Übrigens, heute haben wir eine mail bekommen, dass wir die Gleichungen ruhig per Hand ins ausgedruckte word-dokument schreiben dürfen, weil der Formeleditor ja so viel Zeit kostet😉 (Inzwischen macht es sich echt bezahlt, dass ich mir mal den Umgang mit LaTex und BibTex beigebracht habe…)
Mittwoch komme ich vielleicht endlich mal zum paddeln, am Wochenende steht ein kleiner Ausflug zur Kohlewirtschaft an und am Wochenende danach sind noch Plätze auf einer Wanderung des Fell Club freigeworden. Und außerdem sollte ich mehr schlafen – zur großen Freude meiner Sitznachbarn bin ich heute in einer Vorlesung fast weggedöst – Spätfolgen meiner schlafverschiebung durch die Party am Freitag.
Scheint eine spannende zweite Oktoberhälfte zu werden!
Ach ja, die Auflösung meines Journal of Glaciology-Problems war recht erfreulich, ich habe dem Autor gemailt und heute morgen den Artikel als .pdf bekommen – neben der Frage, ob ich ihm noch was über mein Projekt schreiben würde. Naja, vielleicht eher, wenn ich tatsächlich meine Masterarbeit draus mache…

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